Kategorie: Antifa Veröffentlichungsdatum

Für den 18.05.2013 haben Nazis der NPD in Sonneberg unter dem Motto "Zukunft für Deutschland – Nationale Interessen durchsetzen!" einen Aufmarsch angekündigt. Dabei soll die NPD von verschiedenen Kräften (u.a. Nazis aus anderen Landkreisen) unterstützt werden. Deshalb rufen wir euch auf, mit uns diesen Aufmarsch zu verhindern.
Die kleine Stadt Sonneberg liegt an der Grenze zu Bayern und hat seit vielen Jahren in Sachen Naziaktivitäten fast wöchentlich etwas zu bieten. Etabliert in der Gesellschaft können hier die Nazis ihr Unwesen treiben und seelenruhig MigrantInnen oder alternativ aussehende Jugendliche beleidigen, verfolgen oder bei zu starkem Alkoholkonsum zusammentreten. Meist bringen sie unter ihrer gut bürgerlichen Maske verdeckt, ihr braunes Gedankengut in das alltägliche Leben ein. Dieses trifft, in der seit vielen Jahren, von der CDU regierten Stadt, auf zunehmende Sympathien. Beispiele gibt es dafür zu genüge und selbst bei vermeintlichen „Hardcore“- Veranstaltungen mit vielen „ AntifaschistischenInnen“ Besuchern wird Neonazi-Security gestellt, ohne Protest. Oft sieht man hier Anhänger des rechten und (vermeintlich) linken Spektrums zusammen in Kneipen trinken und sich die Hände reichen. Selbst die letzten Rückzugsorte in einer Stadt, die keine sinnvollen Freizeitangebote zu bieten hat, werden mittlerweile von Nazis unterwandert und das ohne Gegenwehr. Obwohl die organisierte Nazi-Szene in Sonneberg seit 2010 nicht mehr einheitlich aufgetreten ist, nehmen die Gewalttaten der Rechten stetig zu. Selbst als Redakteure des Freien Worts letztes Jahr eine Veranstaltung zu Neonaziaktivitäten im Landkreis durchführten, wurde das Thema Neonazis erneut heruntergespielt und verharmlost. Deshalb fordern wir euch auf, euch an den Protesten zu beteiligen. Nur mit bürgerlichen Bündnissen kann hier nichts erreicht werden, da diese den Weg des geringsten Widerstandes gehen werden. Wir aber wollen Präsenz zeigen und ihnen einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen. Also kommt nach Sonneberg um mit uns gemeinsam zu verhindern, dass sich in dieser Stadt das braune Gedankengut noch mehr verbreiten kann.
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 12. Mai 2013 07:28
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Am 18. Mai soll im brandenburgischen Finowfurt (Landkreis Barnim) ein Rechtsrockkonzert stattfinden, bei dem 1500 Neonazis erwartet werden. Wir wollen dem etwas entgegensetzen. Als Bündnis aus antifaschistischen Initiativen, Parteien, Vereinen und Gewerkschaften wollen wir am 18. Mai in Finowfurt auf die Straße gehen.
Finowfurt hat ein Naziproblem
Seit mittlerweile sechs Jahren dient das Grundstück der Familie Mann in Finowfurt als Veranstaltungsort für Rechtsrockkonzerte sowie für Festveranstaltungen wie das DVU- und NPD- Sommerfest, den NPD-“Preußentag“ und zuletzt für ein Konzert für die Partei “Die Rechte” Brandenburg. Das Gelände ist seit Jahren zum wichtigsten Ort für die rechte Szene in Berlin und Brandenburg geworden. Es bedarf endlich eines deutlichen Signals! Das Konzert mit zwölf angekündigten Bands übertrifft die bisher üblichen Veranstaltungen um Längen und nimmt eine Dimension an, die sonst nur von Großveranstaltungen wie dem „Deutsche Stimme Pressefest“ oder dem „Rock für Deutschland“ bekannt ist.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 12. Mai 2013 07:23
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Kategorie: Antifa Veröffentlichungsdatum
Feministische Antifa oder Frauen-Antifa Gruppen entstanden in den frühen 1990er Jahren, meist als Reaktion auf einen fortgesetzten Sexismus in männlich dominierten Antifa-Zusammenhängen. Heute gibt es nur noch wenige solcher Fantifa-Gruppen und auch in der antifaschistischen „Geschichtsschreibung“ spielen sie kaum eine Rolle. Das Buch „Fantifa. Feministische Perspektiven antifaschistischer Politik“ will das ändern. Es geht den Spuren nach, lässt Aktivistinnen zu Wort kommen, beleuchtet aktuelle feministische Antifa-Arbeit, erläutert inhaltliche Schwerpunkte, fragt nach, was aus Fantifa-Gruppen wurde, eröffnet einen Blick auf die Möglichkeiten männlicher antisexistischer Handlungsräume und diskutiert die fortgesetzte Notwendigkeit feministischer Perspektiven in antifaschistischer Politik.
Interviews mit Aktivistinnen werden ausführlich durch das Herausgeber_innenkollektiv eingeführt und durch Originaldokumente illustriert. Die vergangenen und aktuellen Debatten um Feminismus, Antisexismus und Antifaschismus sollen so zusammengebracht werden. Das Buch richtet sich an Aktivist_innen, Einsteiger_innen und Interessierte. Ihr könnt das Buch entweder direkt bei edition assemblage oder bei der Buchhandlung bzw. dem Infoladen eures Vertrauens bestellen.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 12. Mai 2013 07:06
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Kategorie: Antifa Veröffentlichungsdatum
Kürzlich wurde erneute eine Ausgabe der Berlin-Brandenburger Antifa-Recherche-Publikation "Fight Back" veröffentlicht. Nun gibt es sie auch online und kann auch hier (PDF, 10 MB) heruntergeladen werden. Die Fight Back portraitiert seit 2001 die Neonaziszene und rechte Aktivitäten und Entwicklungen - zu Beginn nur in Form einiger Spotlights aus Berlin, gibt die mittlerweile fünfte Ausgabe auf über hundert Seiten, mit über 850 Namen und über 700 Fotos einen guten Überblick über die Region Berlin-Brandenburg. Neben Bezirks- und Regionalberichten wird auf einzelne Gruppierungen, Aktions- und Themenschwerpunkte detailierter eingegangen. Darüberhinaus werden notorische, wie auch unbekanntere Lokalitäten und Personen der Szene vorgestellt – letztere erstmalig in einem übersichtlichen Personenlexikon.
In einem Redaktionstext stellt sich das Projekt einem Rückblick und reißt ein paar Fragen an: Was hat die Fight Back in den letzten Jahren erreicht? Trägt Recherchearbeit tatsächlich dazu bei, den Nazismus real einzuschränken? Wurden die Erkenntnisse konsequent in die Praxis umgesetzt? Was sind aktuelle Fragen und Probleme linksradikaler antifaschistischer Praxis? Als Motivation geben die Macher*innen an, dass es ihnen darum geht, "den größtmöglichen Druck auf die Neonaziszene und auf jeden Einzelnen von ihnen auszuüben. Der Name dieses Projekts ist schon immer wörtlich gemeint."
Weitere Infos und Kontaktmöglichkeit unter www.antifa-berlin.info/recherche
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 12. Mai 2013 07:04
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Kategorie: Antifa Veröffentlichungsdatum
Fight Racism Now! ist eine bundesweite Kampagne zum doppelten Jahrestag: 20 Jahre Abschaffung des Grundrechts auf Asyl und 20 Jahre Mordanschlag von Solingen. Rassismus ist kein Randphänomen, sondern Alltag in einer Gesellschaft, die auf Konkurrenz und weltweiter Ausbeutung beruht. Wir solidarisieren und mit den laufenden Protesten der Geflüchteten. Für den 25. Mai 2013 rufen wir bundesweit zu einer Demonstration in Berlin auf. Danach werden wir den Bundestagswahlkampf kritisch begleiten.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. März 2013 08:14
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Todesopferliste aktualisiert: Seit 1990 wurden in Deutschland 182 Menschen Opfer rechtsextremer oder rassistischer Gewalt. Die rassistische Mordeserie von 2000 bis 2007 zeigt einen würdelosen Umgang der staatlichen Behörden mit rechtsextremer Gewalt.
Seit der Wiedervereinigung im Oktober 1990 bis Ende 2011 sind nach Recherchen der MUT-Redaktion und des Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung 182 Menschen durch die Folgen menschenfeindlicher Gewalt ums Leben gekommen. Oft waren die Täterinnen und Täter in rechtsextremen Gruppen organisiert und sind mit ihrer Tat einer rassistischen, homophoben und/oder obdachlosenfeindlichen Gesinnung gefolgt. Oft genug hatten sie aber auch keinen offensichtlichen rechtsextremen Hintergrund, sondern handelten auf Grundlage eines diffusen rechten Weltbilds. Aufnahme in diese Liste fanden alle Mordfälle, die nach gründlicher Sichtung der Quellen aus rechtsextremen und rassistischen Motiven erfolgten oder wenn plausible Anhaltspunkte für diese Annahme bestehen. Dazu kommen solche, in denen Täterinnen und Täter nachweislich einem entsprechend eingestellten Milieu zuzurechnen sind und ein anderes Tatmotiv nicht erkennbar ist.
Presseschau (16.11.2011) zu der Naziterrorserie: Das Gesicht des braunen Terrors, Brüder im Geiste, Verfassungsschützer im Zwielicht, Aufgeregter Aufgalopp der Polit-Aufklärer, Mannichl hofft auf Aufklärung, Nazi-Mordserie: V-Leute geraten ins Visier, Verdächtiger Verfassungsschützer sammelte Nazi-Schriften, Niedersachsen räumt schwere Fehler ein, Friedrich will zentrale Neonazi-Datei, Neonazis hatten auch Politiker im Visier, Innenminister Friedrich plant Zentralregister für Neonazis, Mord unter Aufsicht, Plante Terrorgruppe Angriffe auf Politiker?, Ist der Verfassungsschutz in die Mordserie verwickelt?, Thüringer Minister attackiert Ermittler, Regierung will Kräfte gegen Neonazis bündeln, Verdacht gegen fünften Mann, "Erschreckende Einblicke", Nazi-Terror: Geheimdienst war dabei, Gegen Terror hilft Polemik nicht, Neonazi-Trio: Spur führt nach Brandenburg
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 01. Dezember 2011 15:37
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