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Umfangreiche Recherchebroschüre für Berlin-Brandenburg erschienen

Umfangreiche Recherchebroschüre für Berlin-Brandenburg erschienenKürzlich wurde erneute eine Ausgabe der Berlin-Brandenburger Antifa-Recherche-Publikation "Fight Back" veröffentlicht. Nun gibt es sie auch online und kann auch hier (PDF, 10 MB) heruntergeladen werden. Die Fight Back portraitiert seit 2001 die Neonaziszene und rechte Aktivitäten und Entwicklungen - zu Beginn nur in Form einiger Spotlights aus Berlin, gibt die mittlerweile fünfte Ausgabe auf über hundert Seiten, mit über 850 Namen und über 700 Fotos einen guten Überblick über die Region Berlin-Brandenburg. Neben Bezirks- und Regionalberichten wird auf einzelne Gruppierungen, Aktions- und Themenschwerpunkte detailierter eingegangen. Darüberhinaus werden notorische, wie auch unbekanntere Lokalitäten und Personen der Szene vorgestellt – letztere erstmalig in einem übersichtlichen Personenlexikon.

In einem Redaktionstext stellt sich das Projekt einem Rückblick und reißt ein paar Fragen an: Was hat die Fight Back in den letzten Jahren erreicht? Trägt Recherchearbeit tatsächlich dazu bei, den Nazismus real einzuschränken? Wurden die Erkenntnisse konsequent in die Praxis umgesetzt? Was sind aktuelle Fragen und Probleme linksradikaler antifaschistischer Praxis? Als Motivation geben die Macher*innen an, dass es ihnen darum geht, "den größtmöglichen Druck auf die Neonaziszene und auf jeden Einzelnen von ihnen auszuüben. Der Name dieses Projekts ist schon immer wörtlich gemeint."

Weitere Infos und Kontaktmöglichkeit unter www.antifa-berlin.info/recherche

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 12. Mai 2013 07:04

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182 Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt seit 1990

siempre aufkleber ivan

Todesopferliste aktualisiert: Seit 1990 wurden in Deutschland 182 Menschen Opfer rechtsextremer oder rassistischer Gewalt. Die rassistische Mordeserie von 2000 bis 2007 zeigt einen würdelosen Umgang der staatlichen Behörden mit rechtsextremer Gewalt.

Seit der Wiedervereinigung im Oktober 1990 bis Ende 2011 sind nach Recherchen der MUT-Redaktion und des Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung 182 Menschen durch die Folgen menschenfeindlicher Gewalt ums Leben gekommen. Oft waren die Täterinnen und Täter in rechtsextremen Gruppen organisiert und sind mit ihrer Tat einer rassistischen, homophoben und/oder obdachlosenfeindlichen Gesinnung gefolgt. Oft genug hatten sie aber auch keinen offensichtlichen rechtsextremen Hintergrund, sondern handelten auf Grundlage eines diffusen rechten Weltbilds. Aufnahme in diese Liste fanden alle Mordfälle, die nach gründlicher Sichtung der Quellen aus rechtsextremen und rassistischen Motiven erfolgten oder wenn plausible Anhaltspunkte für diese Annahme bestehen. Dazu kommen solche, in denen Täterinnen und Täter nachweislich einem entsprechend eingestellten Milieu zuzurechnen sind und ein anderes Tatmotiv nicht erkennbar ist.

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Presseschau (16.11.2011) zu der Naziterrorserie: Das Gesicht des braunen TerrorsBrüder im GeisteVerfassungsschützer im ZwielichtAufgeregter Aufgalopp der Polit-AufklärerMannichl hofft auf AufklärungNazi-Mordserie: V-Leute geraten ins VisierVerdächtiger Verfassungsschützer sammelte Nazi-SchriftenNiedersachsen räumt schwere Fehler einFriedrich will zentrale Neonazi-DateiNeonazis hatten auch Politiker im VisierInnenminister Friedrich plant Zentralregister für NeonazisMord unter AufsichtPlante Terrorgruppe Angriffe auf Politiker?Ist der Verfassungsschutz in die Mordserie verwickelt?Thüringer Minister attackiert ErmittlerRegierung will Kräfte gegen Neonazis bündelnVerdacht gegen fünften Mann"Erschreckende Einblicke"Nazi-Terror: Geheimdienst war dabeiGegen Terror hilft Polemik nichtNeonazi-Trio: Spur führt nach Brandenburg

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 01. Dezember 2011 15:37

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