Kategorie: Antifa Erstellt am Mittwoch, 20. Juni 2012 16:59
Rund 400 Demonstranten haben am Straußberger Platz nach Polizeiangaben gegen die Instrumentalisierung des 17. Juni durch rechte Parteien und Bewegungen protestiert. Mit Pfeifkonzerten versuchten sie am Kundgebungen der rechtsextremen NPD und der rechtspopulistischen Bürgerbewegung Pro Deutschland zu stören. Laut Polizei verliefen die Veranstaltungen friedlich.
Der Protest stand unter dem Motto "Nazis und Rassisten stoppen - Gegen Geschichtsrevisionismus und nationalsozialistische Hetze". Vertreter von SPD, Linken und Antifa-Vereinigungen, die ebenfalls zur Demonstration aufgerufen hatten, schlossen sich an.
Zu der NPD-Kundgebung hatten sich laut Polizei rund 30 Anhänger versammelt, bei Pro Deutschland etwa ein Dutzend. Die Polizei war mit 400 Beamten im Einsatz, um ein direktes Aufeinandertreffen der verschiedenen Demonstranten zu verhindern.
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