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[B] Wedding: Graffiti und Rap gegen soziale Ausgrenzung und Rassismus

b_150_92_16777215_00_https___linksunten.indymedia.org_system_files_images_1806033003.thumbnail.jpegAm Freitag Abend fanden sich mehr als 150 Personen vor der Arbeitsagentur Müllerstraße in Berlin-Wedding ein, um gegen die staatliche Armutsverwaltung und für eine Organisierung der Betroffenen von unten zu protestieren. Mit solidarischer Unterstützung der Initiativen „Zusammen! Gegen das Jobcenter Neukölln“, der Mieter_inneninitiative „Kotti&Co“ sowie „Keiner muss allein zum Amt!“, wurde auf die Funktionen der institutionalisierten Elendsverwaltung durch Jobcenter und Arbeitsagenturen hingewiesen und Möglichkeiten des kollektiven und individuellen Widerstandes aufgezeigt.

Im Zuge des permanent krisenhaften Kapitalismus und der seit der rot-grünen Bunderegierung verstärkten Demontage staatlicher Fürsorgeleistungen, bleibt immer weniger Geld zum Leben. Durch die weiter zunehmende neoliberale Gestaltung des Wohnungsmarktes in Verbindung mit herrschenden „Sozialpolitik“ wie Hartz 4 und durch Jobcenter forcierte Zwangsumzüge der „Leistungsbezieher_innen“, werden ärmeren Milieus aus innerstädtischen Gebieten an den Rand gedrängt [1].

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