Josef Gera: Am 14. Oktober 1997 wurde Josef Anton Gera von schwulenfeindlichen Rechtsradikalen erschlagen. Der damals 59jährige Gera feierte am besagten Abend mit einigen Obdachlosen, auf dem ehemalige Gelände der Firma Krupp an der Alleestraße. In der dortigen Baracke wohnten auch die beiden Mitfeiernden Patrick K. und Uwe K. Im Laufe des Abends wollte der alkoholisierte Gera nach Angaben der Beiden ihnen sexuell näher kommen. Daraufhin griff Patrick K. eine Eisenstange und schlug auf den Frührentner ein. Uwe K. tat es ihm gleich. Josef Gera konnte sich gerade noch an den Rand der Brachlandschaft schleppen. Dort fanden ihn Passanten. Mit schweren Verletzungen wurde er in das Elisabeth-Hospital verbracht, wo er zweieinhalb Tage später verstarb.

 


+++ Bundesweite Demonstration in Göttingen +++ Samstag, 14. November 2009 +++ Nie wieder Polizeiterror … nieder mit Staat und Kapital! +++

Kein Vergeben, Kein Vergessen

Weder HeldInnen Noch MärtyrInnen Conny in Göttingen, Silvio in Berlin, Carlo in Genua, Dax in Mailand, Thomas in Dortmund, Carlos in Madrid, Rick L. in Magdeburg, Jan in Tschechien, Feodor in St. Petersburg, Alexis in Athen... Namen, die mit zahlreichen Erinnerungen und Gefühlen verbunden sind. Eine willkürliche Auswahl aus einer langen Liste. Doch eines haben sie alle gemeinsam: keine der genannten Personen in dieser Reihe ist Held oder Märtyrer. Stattdessen sind es militante, revolutionäre Aktivisten, die für ihr Engagement für eine befreite Gesellschaft sterben mussten - entweder durch die Hand der Faschisten oder die der staatlichen Armee für innere Auseinandersetzungen, der Polizei. Ihre Aktionen stachen nicht unbedingt hervor – sie bewegten sich durchaus in dem Rahmen, in dem sich die meisten Aktionen der außerparlamentarischen Linken bewegen.

Weiter: http://de.indymedia.org/2009/10/262596.shtml


3.11.09 Göttingen: Solikonzert mit Brigada Flores Magon, Feine Sahne Fischfilet u.a.


Nun ist es fast ein Jahr her, dass unser russischer Freund “Fedjay“ aus Moskau in den frühen Morgenstunden des 10. Oktobers 2008 ermordet wurde – deshalb dokumentieren wir an dieser Stelle noch einmal den Text vom vergangenen Jahr. Ansonsten rufen wir euch zu einer Beteiligung an der diesjährigen Antifaactionweek vom 11.-21.11.09 unter dem Label des Siempre Antifascista auf. Egal ob in München, Wahrschau, Göttingen, Berlin oder anderswo – macht eigene kreative Aktionen unter dem Label Siempre Antifascista und schickt uns eure Ankündigungen bzw. Aktionsberichte zu. Egal ob „Fedjay“, Carlos, Conny, Timur oder einer von den zahlreichen anderen Ermordeten – Wir vergessen niemanden!

 


12.9.09 Madrid: Internationale Antifa-Demo

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Carlos ViveEin Jahr und zehn Monate sind seit dem Mord an unserem Genossen Carlos vergangen. Ein Faschist hatte mit einem Jagdmesser auf ihn eingestochen, als Carlos ihn zur Rede stellte [Info]. In der Woche vom 14.-18.9. steht er nun vor Gericht. FreundInnen und GenossInnen von Carlos nehmen dies zum Anlass für eine antifaschistische Demonstration. Sie soll aller Opfer der Faschisten gedenken, die Lügen der Presse zurückweisen den Mord an Carlos als das darstellen was es war: Ein politischer Mord.

Demo: 12.9.2009, 18 Uhr, Plaza Elíptica (Madrid)

Weiter: www.antifa.de/cms/content/view/1160/1/



In Gedenken an Rick Langenstein...

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und allen anderen Opfern faschistischer Gewalt!!!

Gestern versammelten sich ca. 15 Menschen in Reform, in der Nähe des Funparks, um Rick Langenstein zu gedenken. Rick Langenstein wurde dort vor einem Jahr von dem vorbestraften Nazi Bastian Ostermann ermordet. In den Medien wurde der Fall als „Diskomord" abgetan, doch Bastian O. ist als bekannter Nazischläger bereits mehrfach hervor getreten. Rick Langenstein ist bereits leider schon das fünfte Todesopfer faschistischer Gewalt, was Magdeburg nach der Wende zu verzeichnen hat.

Weiter: http://de.indymedia.org/2009/08/258547.shtml


BO: Soli-Aktion für russische Antifas

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In der Nacht zum Freitag dem 26. Juni 2009 verklebten AktivistInnen in mehreren Bochumer Stadtteilen rund um die Innenstadt und an der Uni Plakate, um ihre Solidarität mit den von staatlicher Repression betroffenen Antifas in Russland auszudrücken. Zusätzlich wurden Transparente über Autobahnbrücken aufgehängt.

Weiter: http://de.indymedia.org/2009/06/254774.shtml


Soliaktion für Antifa in Osteuropa

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logoIm Zuge in Berlin stattfindenden Aktionen am 04.Juli, zeigten auch Düsseldorfer AktivistInnen ihre Solidarität mit AntifaschistInnen und sozialen Bewegungen aus der Ukraine und Russland. In der Nacht vom 3. zum 4. Juli 2009 wurden mehrere Transparente an verschiedene Orte der Düsseldorfer Innenstadt angebracht.

Weiter: http://de.indymedia.org/2009/07/255793.shtml


18.7.09 Berlin/F-Hain: Demo nach brutalem Naziübergriff

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256036Am frühen Sonntagmorgen (12.7.) verletzten vier Neonazis einen 22jähirgen Neuköllner am S-Bhf. Frankfurter Allee lebensgefährlich. Die Neonazis pöbelten willkürlich Passanten an, die sich im Gang zwischen S- und U-Bahnhof Frankfurter Allee befanden. Schlugen und traten um sich. Bis sie letztlich in dem 22-jährigen linken Jugendlichen, der auf dem Weg zur S-Bahn war, ihr Opfer fanden. Auf diesen prügelten die vier Männer so lange ein, bis er das Bewusstsein verlor.

Aus diesem Anlass wird am kommenden Samstag (18. Juli 2009 | 18.00 Uhr | Bersarin Platz) eine große Bündnis-Demonstration gegen

Nazi-Terror in Friedrichshain geben.
Nazis aus dem Viertel jagen!
Euer Terror bleibt nicht ungestraft!


demoosteuropaUngefähr 100 AktivistInnen haben heute, am Freitag, 3.7. vor den Botschaften der Ukraine und Russlands gegen die zunehmende Repression in beiden Ländern gegen antifaschistische und andere soziale Bewegungen protestiert.

Dazwischen lief eine kleine aber feine Demo durch Mitte, wo sie dank fescher Musik, erklärender Durchsagen aus dem Lauti und vieler Transpis auf relativ großes Interesse der zahlreich anwesenden TouristInnen und anderer Mitte-GängerInnen stieß, denen dank Flugblättern auf Deutsch und Englisch auch noch einiges an Hintergrund zur Demo mit auf den weiteren Weg gegeben werden konnte.