Kategorie: Infoveranstaltung Veröffentlichungsdatum
DEUTSCHLANDS RASSISMUS HEUTE.
Und was wir selbst dagegen tun können.
Diskussion zum 20. Jahrestag der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl und des Mordanschlags von Solingen
22. Mai 2013, 19:30 Uhr im Festsaal Kreuzberg
Skalitzer Straße 130 (U1/U8 Kottbusser Tor)
mit
Turgay Ulu (Refugee Protest Camp, Oranienplatz)
Bündnis gegen Rassismus (Berlin)
Denise Garcia Bergt (Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen)
Selbstorganisierte Roma-Aktivist_innen (angefragt)
und Fight Racism Now!
Diskussion und Kurzfilme auf Deutsch und Türkisch
Flüsterübersetzung ins Englische und Französische
Vor 20 Jahren, am 26. Mai 1993, wurde nach einer rassistischen Hetz- und Mordkampagne aus der Mitte der Gesellschaft das Grundrecht auf Asyl abgeschafft. Für Nazis und Rassist_innen war diese Grundgesetzänderung ein politischer Triumph. Drei Tage später haben vier von ihnen das Haus der Solinger Familie Genç angezündet und fünf Menschen ermordet: Hatice Genç, Hülya Genç, Saime Genç, Gürsün İnce und Gülüstan Öztürk.
Diese Ereignisse unmittelbar nach der Einheit prägen Deutschland bis heute. Die Mehrheitsgesellschaft hat 1993 festgeschrieben, dass die von rassistischer Gewalt und Ausgrenzung Betroffenen selbst für ihre Diskriminierung verantwortlich sind. Das gilt für Asylsuchende, für Roma und für Millionen Menschen, die noch immer "Migranten" genannt werden, selbst wenn sie hier geboren wurden. Mit rassistischen Begriffen wird unterstellt, sie wollten den Sozialstaat ausnutzen und sich nicht integrieren.
Zuletzt aktualisiert am Montag, 20. Mai 2013 12:41
Zugriffe: 19
Kategorie: Infoveranstaltung Veröffentlichungsdatum

Mit einer Veranstaltungsreihe im März und April 2013 setzt sich die Gruppe Antifaschistische Linke International [ALI] aus Göttingen mit dem historischen antifaschistischen Widerstand auseinander.
Während ALI in den zurückliegenden Jahren biographische Linien, internationale Perspektiven und regional-historische Forschungen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit gestellt hatte, soll in diesem Jahr der Schwerpunkt darauf liegen, Fragestellungen der Erinnerungskultur am Scheidepunkt der Geschichte zu diskutieren. Es ist absehbar, dass innerhalb weniger Jahre niemand mehr als Zeitzeug*in auftreten wird, der/die selber den Faschismus bewusst erlebt hat.
Fr. 12. April 2013 | Veranstaltung "Haben wir alles richtig gemacht?"
Göttingen: Vorstellung der Hör-CD zu Paul Grünewald und Diskussion zu Erinnerungskultur, 19 Uhr, Rotes Zentrum, Lange-Geismar-Str. 2/3
So. 14. April 2013 | Fahrt zur KZ-Gedenkstätte Buchenwald
10.30 Uhr, Führung durch das Lager mit Dr. Ulrich Schneider (FIR, VVN-BdA) | 13 Uhr, Teilnahme an der Gedenkveranstaltung, Buskarten 15 Euro (ermäßigt 9 Euro) im Buchladen, Nikolaikirchhof 7, Göttingen
European Resistance Assembly (ERA) | www.resistance-assembly.org
Begegnungstreffen mit europäischen WiderstandskämpferInnen: 26. bis 28. April 2013 in Correggio/Norditalien
Weiter Lesen
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. März 2013 08:00
Zugriffe: 158