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Dienstag, 31 August 2010 |
Bereits zum vierten Mal gibt das Antifaschistische
Pressearchiv und Bildungszentrum (apabiz) gemeinsam mit der Mobilen Beratung
gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) die “Berliner Zustände” heraus. In der diesjährigen
Ausgabe beleuchten sechs Berliner Projekte und Autor/innen rechtsextreme,
antimuslimische und andere rassistische Phänomene in Berlin, die eine
kontinuierliche gesellschaftliche und politische Auseinandersetzung notwendig
machen.
Schattenbericht
Schattenbericht
Mit dem jährlich erscheinenden Schattenbericht geben die beteiligten Berliner
Projekte Einblicke in die wesentlichen Aspekte und Diskurse ihrer Arbeit und
analysieren, alternativ zu staatlichen und medialen Perspektiven, relevante
Entwicklungen und Tendenzen des vergangenen Jahres. Damit soll einen Beitrag zu
einer kontinuierlichen qualitativen Weiterentwicklung zivilgesellschaftlicher
und lokaler Handlungsstrategien geleistet werden.
Weiter: http://npd-blog.info/2010/08/30/berline
... auptstadt/
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Dienstag, 24 August 2010 |
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Vorabdruck. »Gentrifidingsbums oder: Eine Stadt für alle«. Kultur als
Standortfaktor
Von Christoph Twickel
Stile der Stadt« heißt
die Ausstellung in den ehemaligen Räumen des »Forum Altona« an der
Großen Bergstraße in Hamburg. Wir schreiben das Jahr 2006, ein paar
hundert überwiegend akademische Twenty- bis Fortysomethings schlendern
durch die leerstehende Einkaufspassage und schauen sich Raum- und
Videoinstallationen an. Die DJs legen elektronische Musik auf, man
trinkt Bier und Bionade aus Flaschen, steht herum oder benutzt die im
Raum verteilten Sitzquader. Ein in deutschen Großstädten eingespieltes
Off-Kultur-Szenario. Ein paar hundert Meter weiter, im Stadtteil
Ottensen, hat die Gentrifizierung längst dafür gesorgt, daß das
alternative Milieu der Achtziger einem Branchenmix aus Feinkostläden,
Biosupermärkten, Kinderboutiquen, Friseuren und kleinen, feinen Bistros
gewichen ist. Hier aber ist es anders. Die Große Bergstraße in Altona
ist die wohl letzte Flaniermeile der westlichen inneren Stadt, auf der
noch nicht junge Eltern mit Boogaboo-Kinderwagen,
Latte-Macchiato-Szenevolk oder ältere Gutverdiener das Straßenbild
prägen.
Weiter: www.jungewelt.de/2010/08-23/046.php
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Dienstag, 24 August 2010 |
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Vorabdruck. »Gentrifidingsbums oder: Eine Stadt für alle«.
Kultur als Standortfaktor
Von Christoph Twickel
Stile der Stadt« heißt die Ausstellung in den ehemaligen
Räumen des »Forum Altona« an der Großen Bergstraße in Hamburg. Wir schreiben
das Jahr 2006, ein paar hundert überwiegend akademische Twenty- bis
Fortysomethings schlendern durch die leerstehende Einkaufspassage und schauen
sich Raum- und Videoinstallationen an. Die DJs legen elektronische Musik auf,
man trinkt Bier und Bionade aus Flaschen, steht herum oder benutzt die im Raum
verteilten Sitzquader. Ein in deutschen Großstädten eingespieltes Off-Kultur-Szenario.
Ein paar hundert Meter weiter, im Stadtteil Ottensen, hat die Gentrifizierung
längst dafür gesorgt, daß das alternative Milieu der Achtziger einem
Branchenmix aus Feinkostläden, Biosupermärkten, Kinderboutiquen, Friseuren und
kleinen, feinen Bistros gewichen ist. Hier aber ist es anders. Die Große
Bergstraße in Altona ist die wohl letzte Flaniermeile der westlichen inneren
Stadt, auf der noch nicht junge Eltern mit Boogaboo-Kinderwagen,
Latte-Macchiato-Szenevolk oder ältere Gutverdiener das Straßenbild prägen.
Weiter: www.jungewelt.de/2010/08-23/046.php
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Samstag, 21 August 2010 |
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Gehirnerschütterungen, gebrochene Arme und herausgeschlagene Zähne.
Gleich zwei blutige Angriffe durch organisierte Neonazigruppen auf
antirassistische Fußballanhänger erschüttern Fangruppen in der Ukraine
und Russland. Mit Messern, Äxten und Schreckschusswaffen gingen die
Rechten auf ihre Opfer los, dutzende liegen mit schweren Verletzungen im
Krankenhaus. Betroffene sagen, dass es nur durch viel Glück keine Toten
gegeben habe und kritisieren die Polizei, die bei den Angriffen
tatenlos zusah. Und in zwei Jahren soll in der Ukraine die EM
stattfinden…
Von Störungsmelder
Hier die deutsche Übersetzung von Statements der Betroffenen:
Am
15. August 2010 griffen nach dem Spiel der Ukrainischen Bundesligisten
Arsenal Kiew und Volyn Lutsk Neonazis die Fußballfans brutalst an.
Während des Spiels entrollen Arsenal-Fans Transparente und Banner, die
sich mit den seit Ende Juli inhaftierten Antifaschisten Alexej Gaskarov
und Maxim Salopov in Russland solidarisierten. Es kamen Losungen wie
„Steckt mehr Bäume in die Erde, statt unsere Freunde hinter Gitter“.
Schon
während des Spiels kam es zu rechten Provokationen der Lutsker. Als zu
Anfang Verhaltensregeln für Zuschauer verlesen wurden und die Passage
kam, dass keine xenophoben Äußerungen gemacht werden dürfen, entrollten
die Volyn-Fans ein Transparent mit der Aufschrift „Leibstandarte“,
welches eine Einheit aus dem NS darstellt, die sich um den Schutz von
Adolf Hitler gekümmert hat.
Weiter: http://npd-blog.info/2010/08/21/ukraine-gewaltorgie/
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Freitag, 20 August 2010 |
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Am ersten Mai 2010 kam es am Rande der linken und antifaschistischen
Mai-Demonstration zu Provokationen und Drohungen durch eine Gruppe von
Faschisten. Es folgten Auseinandersetzungen in deren Folge die
Provokateure fliehen mussten. Eine Schlägerei hatte sich in einen Laden
verlagert und ein Faschist erlitt Schnittverletzungen. Monate später
verhaftete die Polizei zwei Personen. Einer davon war Tonino, ein
bekannter Antifa-Aktivist aus Neapel. Die Anklage lautet versuchter
Mord. Wir dokumentieren den Solidaritäts-Aufruf seiner Genossen.
Infos: Soliblog (En, Es, Fr, De, Ru) | Antifa Napoli (It) | Tonino schreiben
Weiter: www.antifa.de/cms/content/view/1469/1/
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Donnerstag, 19 August 2010 |
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In der Nacht vom 18. zum 19. August 2010 gegen 3 Uhr morgens wurde auf
das alternative Wohnprojekt „Praxis“ in Dresden-Löbtau ein Brandanschlag
verübt. Kurz nach 3 Uhr bemerkten die Bewohner den Brand und versuchten
selbstständig zu löschen, bekamen den Brand jedoch nicht mehr unter
Kontrolle und begannen den restlichen Hausbewohner zu alarmieren und zu
evakuieren. Mittlerweile hatten verschiedene Personen aus der
Nachbarschaft, die das Feuer ebenfalls bemerkten die Feuerwehr
alarmiert. Diese rückte mit einem Großaufgebot an und bekam das Feuer
nach der vollständigen Räumung des Hauses glücklicherweise schnell in
den Griff. Größere Schäden wurden durch umsichtiges Löschen vermieden,
so dass der Schaden auf das Zimmer begrenzt blieb. Das Zimmer selbst ist
jedoch vorerst unbewohnbar und das Inventar durch Brand und
Rauchschäden vernichtet.
Weiter: http://de.indymedia.org/2010/08/288068.shtml
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Montag, 16 August 2010 |
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August 15, 2010 after the football match of Ukrainian Premier League
between Arsenal (Kyiv) - Volyn (Lutsk) the most severe armed neo-Nazi
attack on football fans happened. During the match Arsenal supporters
displayed antiracist banners and banners in support of arrested Russian
antifascists thus demonstrating their antiracist views for the first
time in public. Immediately after the match on the way to metro station
30 Arsenal supporters were attacked by 50 neo-Nazis including fans of
Dynamo (Kyiv). The incident went beyond football clashes: the attackers
were armed with knives and brass knuckles, shouting the slogans “Heil
Hitler" and «White Power». During the fight neo-Nazis made murder
attempt against one of the antifascists – unconscious lying on the
ground antifascist got hit by knife three times in the back. The knife
hurt the lungs. After the surgery his state is stable. Another
antifascist was brought to hospital with temporary memory loss and
brain injury. Other fans of Arsenal suffered multiple injuries.
Immediately after the neo-Nazi attack police arrested 4 attackers, one
of which had bloodstained knife with him, others had hand brush
dislodged. Pechersk district police department refuse to open a criminal
case and deny the fact of ideologically motivated violence.
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Montag, 16 August 2010 |
August 15, 2010 after the football
match of Ukrainian Premier League between Arsenal (Kyiv) - Volyn
(Lutsk) the most severe armed neo-Nazi attack on football fans
happened. During the match Arsenal supporters displayed antiracist
banners and banners in support of arrested Russian antifascists thus
demonstrating their antiracist views for the first time in public.
Immediately after the match on the way to metro station 30 Arsenal
supporters were attacked by 50 neo-Nazis including fans of Dynamo
(Kyiv). The incident went beyond football clashes: the attackers were
armed with knives and brass knuckles, shouting the slogans “Heil
Hitler" and «White Power». During the fight
neo-Nazis made murder attempt against one of the antifascists –
unconscious lying on the ground antifascist got hit by knife three
times in the back. The knife hurt the lungs. After the surgery his
state is stable. Another antifascist was brought to hospital with
temporary memory loss and brain injury. Other fans of Arsenal
suffered multiple injuries. Immediately after the neo-Nazi attack
police arrested 4 attackers, one of which had bloodstained knife with
him, others had hand brush dislodged. Pechersk district police
department refuse to open a criminal case and deny the fact of
ideologically motivated violence.
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