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Dienstag, 10 August 2010 |
Von Indymedia übernehmen wir den
Artikel zur heutigen Kundgebung:
Am 9. August fand vor der
russischen Botschaft in Berlin eine Kundgebung für die sofortige
Freilassung von Aleksej Gaskarow und Maksim Solopow statt. Dabei
versammelten sich mehr als 30 Personen auf der von der
Anarchosyndikalistischen Jugend Berlin (ASJ) veranstalteten
Kundgebung vor dem Gebäude der Botschaft unter der Losung „Kampf
gegen jegliche Repressionen“ in russischer, deutscher und
englischer Sprache. Anwesend waren auch Aktivisten von RASH sowie der
RKAS. Teilnehmer behaupten, dass im Gegensatz zu einigen anderen
Kundgebungen in der Vergangenheit Vorübergehende gern die
verteilten zweispachigen Flugblätter „Freiheit für
Ljoscha und Maksim“ annahmen. So wurden mehr als 700 Flugblätter
verteilt. An die Versammelten wurden Reden in deutscher und
russischer Sprache gehalten. Die jungen Anarchosyndikalisten
forderten die umgehende Freilassung von Aleksej Gaskarow und Maksim
Solopow, ohne Diskussionen!
Quelle und weitere Bilder plus
Redebeitrag und Aktionsflyer der Anarchosyndikalistischen Jugend
Berlin:
http://asjberlin.blogsport.de/2010/08/09/kundegbungsberichtfreiheit-fuer-ljoscha-und-maksim/
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Montag, 02 August 2010 |
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AntifaschistInnen in Russland werden zu Unrecht und unter skrupeloster Weise inhaftiert!!!
Hier der Text von RASH Russia :
We need Help!
In
recent days, the battle to stop the destruction of the forest in the
Moscow suburb of Khimki has heated up. Activists have been protesting
the building of an $8 million high speed toll highway between Moscow and
Petersburg. This highway would destroy beautiful forestland around
Moscow. Environmentalists say the highway can bypass the old oak forest.
The
flashpoint has been in the city which is called Khimki, right outside
Moscow. There is a history of violence sponsored by the local
authorities in this town. In the most famous case of political
terrorism, in November 2008, Mikhail Beketov, outspoken editor-in-chief
of the regional «Khimkinskaya Pravda» (Khimki Truth) newspaper, was
savagely beaten in front of his home. The attack was clearly related to
his criticism of local authorities and the highway being built. As a
result of his injuries one of his legs was amputated, and head traumas
he suffered during the attack have left him unable to speak. Current
reports on his condition indicate that his second leg may have to be
amputated.
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Freitag, 04 Juni 2010 |
Am 23. Mai verübten Neonazis wieder
einen Mord an einem Antifaschisten, diesmal in Rjasan (Russland). Das
Opfer des Angriffs wurde unser Freund, Kostja Lunkin. Er war ein
freier Künstler, sozialer Aktivist, Graffiti-Sprayer, basierend auf
einem Antifaschistischen Grundgedanke. Er war einfach ein guter
Mensch und Freund. Der tödliche Überfall fand um 3 Uhr Nachts
statt, an seinem Geburtstag. Er wurde 25 Jahre alt.
Eine Gruppe Jugendlicher, mit rechter
Meinung, spähten Kostja vor seinem Hauseingang auf. Am Zeitpunkt des
Angriffs versuchte Kostja sich zu wehren, doch es waren zu viele
Angreifer. Nachdem die Angreifer Kostja umgeworfen haben, fingen sie
an ihn brutal zu schlagen, indem sie mit Steinen auf seinen Kopf
einschlugen und Ihn gegen einen eisernen Zaun gegentraten. Infolge
dessen verlor er das Bewusstsein. Nach dem die Neonazis sahen, das
Kostja allmählich das Bewusstsein wiedererlangte, setzen sie ihren
Angriff mit heftigeren Schlägen fort.
Weiter:
http://de.indymedia.org/2010/06/283000.shtml
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Dienstag, 01 Juni 2010 |
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Heute, am 30. Mai 2010, erstellten wir
mit Hilfe einer Graffiti-crew für unseren antifaschistischen
Genossen Ivan Khutorskoy ein Graffiti in Bochum. Ivan wurde am 16.
November 2009 im Eingang seines Wohnhauses in der Khabarovsk Straße
im Osten von Moskau von Nazis ermordet. Von hinten schoss man ihm
zwei mal in den Nacken.
Ivan, auch „Vanya Kostolom“
genannt, war ein Moskauer Skinhead, Anarchist und Antifaschist. Er
gehörte zu der kleinen Gruppe von Moskauer AntifaschistInnen, die
vor Jahren begann sich gegen die Gewalt der russischen Nazis aktiv
zur Wehr zu setzen. Dies ging angesichts der mörderischen Gewalt der
Nazis in Moskau nur mit Gegengewalt. Ivan war ein ausgezeichnet
mutiger und guter Kämpfer, darüber Organisator von Schutzgruppen
für Seminare, Pressekonferenzen und Konzerte der russischen
Opposition und selbst angehender Jurist. Er wurde zu einem der meist
gehassten Feinde der russischen Nazis. Obwohl schon drei mal Nazis
gegen ihn Mordanschläge verübten, war er weiterhin gegen sie aktiv.
Das machte ihn zu einem Vorbild der jungen nachwachsenden Antifaszene
Moskaus. Das Engagement von ihm und anderen AntifaschistInnen bahnte
der heutigen antifaschistischen Bewegung Moskaus den Weg und gab ihr
ihr Selbstbewusstsein.
Mit Ivan Khutorskoy ist ein großartiger
Genosse ermordet worden.
Weiter:
http://linksunten.indymedia.org/de/node/20828
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Dienstag, 01 Juni 2010 |
Am 31.Mai starb unser Freund Kostya
Lunkin in Ryazan, einer Stadt in Russland. Am 23.Mai hatte er seinen
25.Geburtstag gefeiert und wurde in der Nähe seines Wohnortes brutal
von Nazis angegriffen. Sein Kopf wurde durch einen Stein gebrochen...
Seitdem befand er sich im Koma.
Die mutmaßlichen Mörder wurden am
selben Tag festgenommen. Kostyas Nachbarn hatten die Mörder
identifiziert, denn sie hatten den Angriff beobachtet. Aber nun sind
die Täter frei, denn ihre Eltern gaben ihnen ein Alibi, da ihre
Kinder "zu dem Zeitpunkt zu hause waren".
Weiter:
http://de.indymedia.org/2010/05/282625.shtml
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