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Mittwoch, 04 August 2010 |
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Berlin. Die Geschäftsstelle der
Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V.
(GBM) ist am vergangenen Wochenende mit Farbe und neofaschistischen
Parolen beschmiert worden. Das Büro in der Berliner Weitlingstraße
wurde nach Auskunft der Organisation mit Farbeiern beworfen. Auf die
Platten vor dem Eingang wurde »NS-AREA« geschrieben. »Das kommt
einer Drohung gleich, die GBM im Weitlingkietz nicht zu dulden«,
erklärte der Vorstand des Vereins am Montag. Er bittet um
Öffentlichkeit und Solidarität. Seit 2008, wo die Scheiben
eingeworfen wurden, ist das bereits der dritte Übergriff auf die
Geschäftsstelle.
(jW)
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Mittwoch, 04 August 2010 |
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Neukölln
# 2297
Ein Ägypter wurde gestern Nachmittag
in Neukölln Opfer eines rassistischen Angriffs. Der 41-Jährige
befand sich gegen 17 Uhr auf dem Bahnsteig der Linie 7 im U-Bahnhof
Hermannplatz, als er unvermittelt von einem unbekannt gebliebene
Täter mit einem Schlagstock angegriffen wurde. Zudem bedrohte der
Angreifer den 41-Jährigen mit einem Messer und beleidigte ihn mit
rassistischen Parolen. Der Angegriffene konnte weitere Schläge mit
seinem Arm abwehren. Anschließend flüchtete der Unbekannte aus dem
Bahnhof. Das Opfer verletzte sich durch den Angriff leicht am Arm und
begibt sich selbst in ärztliche Behandlung. Der Polizeiliche
Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle: Berliner Polizei
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Mittwoch, 04 August 2010 |
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Neukölln
# 2294
Mitarbeiter einer Moschee am
Columbiadamm in Neukölln bemerkten gestern Vormittag gegen 11 Uhr an
einem Nebengebäude eine erloschene Brandquelle und alarmierten die
Polizei. Bisherigen Ermittlungen zufolge hatten Unbekannte abgelegtes
Material vor einem vergitterten, fast ebenerdigen Kellerfenster in
Brand gesetzt. Das Feuer erlosch von selbst, so dass die Haussubstanz
nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Menschen wurden nicht
verletzt. Ein Brandkommissariat hat die weiteren Ermittlungen
übernommen.
Quelle: Berliner Polizei
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Mittwoch, 04 August 2010 |
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Nochmal ein Tauchgang in Sachen
Gentrifizierung - verbunden mit einer meisen Aussicht: Versammeln
sich die Verlierer der Stadtteilumgestaltungen in zehn Jahren an den
Stadträndern?
Im Münchner Glockenbachviertel, einer
der renditeträchtigsten Immobilienlagen in der Stadt mit den
höchsten Immobilienrenditen ganz Europas, eröffnen im Wochentakt
neue Läden. Von den Schicksalen der Vormieter erfährt man selten
viel. Nur als sich 2008 der Wirt des 'Salzburger Grill' erhängte,
erinnerten ein paar Nächte lang Blumensträuße und Kerzen an einen,
der für das Viertel überflüssig geworden war, einen
Gentrifizierungsverlierer. Dem Wirt wurde gekündigt, weil er die
Renovierungsauflagen der Verpächter nicht erfüllen konnte.
Weiter:
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/508594
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Mittwoch, 04 August 2010 |
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OSTDEUTSCHLAND Bundesinnenministerium
lässt Millionen für Kampf gegen Extremismus ungenutzt BERLIN taz |
Das Bundesinnenministerium (BMI) schafft es in diesem Jahr nicht,
seine eingeplanten Millionen für die Extremismusbekämpfung in
Ostdeutschland auszugeben. "Das BMI geht nicht davon aus, dass
die für 2010 verfügbaren Haushaltsmittel bis zum Jahresende
verbraucht werden", heißt es in einer Antwort auf eine kleine
Anfrage der Linksfraktion, die der taz vorliegt. WOLF SCHMIDT
zum
Artikel
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Mittwoch, 04 August 2010 |
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ENGAGEMENT Die "Apfelfront"
macht mobil gegen die NPD - und scheut keine Verwechslungen BERLIN
taz Die Reden sind zackig, das Auftreten kernig - und die Inhalte
sind Ironie pur: Sie geben sich als "Front"-Kämpfer im
uniformierten schwarzen Anzug, verstehen sich als die "einzig
wahre nationale Kraft". ANDREAS SPEIT
zum
Artikel
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Mittwoch, 04 August 2010 |
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Antrag zum Ausschluss des
anti-islamischen Politikers René Stadtkewitz wird nach der
Sommerpause eingebracht. Stadtkewitz hatte den niederländischen
Rechtspopulisten Geert Wilders eingeladen. Ulrich Zawatka-Gerlach
zum
Artikel
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Mittwoch, 04 August 2010 |
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Polizisten dürfen auf friedlichen
Demonstrationen nicht filmen, urteilt das Verwaltungsgericht. Ein
Ohrfeige für die Polizei, die fast jeden Protest mit Kameras
verfolgt.
Weiter:
www.taz.de/1/berlin/artikel/1/polizei-schiesst-zu-viel/
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