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Freitag, 12 März 2010 |
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Angermünde - Am Dienstagnachmittag
dieser Woche haben sich vor dem Angermünder Bahnhof Angehörige zweier
Jugendgruppen gewalttätige Auseinandersetzungen geliefert.
Als die von mehreren Bürgern
informierte Polizei eintraf, waren die Gewalttätigkeiten bereits beendet.
Neben Fäusten und
Springerstiefeln kamen nach Angaben der Pressestelle der Polizei des
Schutzbereiches Uckermark auch Reizgas, Flaschen als Wurfgeschosse und ein
Teleskopschlagstock aus Metall zum Einsatz. Insgesamt waren etwa 20 Personen in
die Streitereien einbezogen. Darunter auch zahlreiche junge Männer, die den
Freien Nationalisten Uckermark (FNUM) zuzurechnen sind.
Weiter: http://inforiot.de/content/angermuende-geraten-zwei-jugendgruppen-aneinander-showdown-nach-laengerem-streit
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Freitag, 12 März 2010 |
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Die Sanierungsgebiete in der Ostberliner Innenstadt stehen
kurz vor der Aufhebung – in einige wurden die Sanierungssatzungen bereits
aufgehoben. Mit einem ‘Durchführungsstand’ der baulichen Erneuerungsarbeiten
von etwa 70 Prozent fällt die Bilanz der
Senatsverwaltung positiv aus – die städtebaulichen Ziele seien damit erreicht
worden. Die sozialen Ziele hingegen, die sich zu Beginn der Stadterneuerung an
einem “Erhalt der Sozialstruktur” in den Gebieten orientierten, wurden
elementar verfehlt.
Weiter: http://gentrificationblog.wordpress.com/2010/03/11/berlin-offentlich-finanzierte-verdrangung/
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Freitag, 12 März 2010 |
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Der Norden Neuköllns verändert sich rasant. Die Mieten
steigen, Kneipen und Cafés eröffnen. Zahlungskräftigeres Publikum zieht her.
Damit einher geht auch eine beginnende Verdrängung der bisherigen Bevölkerung.
Gentrification, so nennt sich das stadtpolitische Phänomen, das ähnlich und zum
Teil weiter fortgeschritten auch in anderen Berliner Bezirken wie Prenzlauer
Berg, Friedrichshain und Kreuzberg beobachte werden kann. Maßnahmen des
Berliner Senats wie die Quartiersmanagements und die Ausrufung von
Sanierungsgebieten schieben diesen Prozess an und begleiten ihn.
Weiter: http://gentrificationblog.wordpress.com/2010/03/10/berlin-neukolln-in-den-kollwitzplatz-verwandeln-radiofeature/
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Freitag, 12 März 2010 |
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Zwei statistische Berichte der letzten Tage werfen erneut
ein Schlaglicht auf die zunehmende
Spaltung der Stadt und den wachsenden Verdrängungsdruck in der
Innenstadt. Am Wochenende veröffentlichte die Berliner Morgenpost exklusiv die
Ergebnisse einer kleinräumigen Kaufkrafterhebung durch die Gesellschaft für
Konsumforschung (GfK): “Soviel Geld haben die Berliner zur Verfügung“.
Weiter: http://gentrificationblog.wordpress.com/2010/03/05/berlin-hohe-mieten-machen-kreuzberg-pleite/
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Freitag, 12 März 2010 |
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Nicht dass ich mich über zu wenig Aufmerksamkeit beklagen
könnte, aber Interviews in großen Wochenzeitungen sind doch eher die Ausnahme.
Als Beigabe zu dem Artikel über die Kreuzberger Kriegszustände durfte ich mich
von Kerstin Kohlenberg für ein kurzes Interview zur Stadt- und Wohnungspolitik
in Berlin befragen lassen. Den Titel finde ich auch nach mehrmaligem Lesen
etwas verwirrend, mit dem Rest bin ich ganz zufrieden. Die ZEIT:
“Wohnungspolitik: Die Zukunft ist privat“.
Weiter: http://gentrificationblog.wordpress.com/2010/03/02/interview-zur-wohnungspolitik-die-zeit/
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Freitag, 12 März 2010 |
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Im Berliner Tagesspiegel versucht sich Ralf Schönball an
einem Vergleich der Stadtteilentwicklungen in zwei Berliner Innenstadtvierteln:
“Bronx bleibt Bronx: Soldiner Kiez vs. Helmholtzplatz“. Sowohl der Soldiner
Kiez im Wedding als auch der Helmholtzplatz in Prenzlauer Berg waren lange Zeit
Quartiersmanagementgebiete – doch damit hören die Gemeinsamkeiten auch schon
auf. Der Soldiner Kiez gilt weiterhin als eines der Problemgebiete der Stadt
und der Helmholtzplatz hat sich im Schatten der Kollwitzplatzentwicklungen zu
einem veritablen Aufwertungsgebiet gemausert. Der Beitrag im Tagesspiegel zeigt,
wie das Quartiersmanagement durch aktive Ausgrenzung die Aufwertungsdynamiken
unterstützte.
Weiter: http://gentrificationblog.wordpress.com/2010/03/02/quartiersmanagement-erfolgsmodell-ausgrenzung/
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Freitag, 12 März 2010 |
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In der aktuellen Ausgabe der ZEIT gibt es einen längeren Beitrag
von Kerstin Kohlenberg über die das umstrittenen Luxuswohnprojekt Carloft in
Kreuzberg: “Die Krieger von Kreuzberg“. Als Kriegsberichterstattung von den
Brandherden städtischer Konflikte
angelegt, liest sich der Beitrag streckenweise wie eine ethnographische Studie
der Neuen Mitte. Protagonist Johannes Kaukas ist der Investor des Kreuzberger
Carlofts. Durch Kerstin Kohlenberg erfahren wir, welche Schuhe er trägt, wie
die Appartements eingerichtet sind und was die aktuellen Trendsportarten der
Oberschicht sind.
Weiter: http://gentrificationblog.wordpress.com/2010/03/01/berlin-ist-das-carloft-ein-kastanienbaum/
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Freitag, 12 März 2010 |
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Verdrängung und Aufwertung haben sich zu zentralen Themen
der stadtpolitischen Diskussionen in Berlin gemausert. Punk-Ikone Jello Biafra
bewies auf seinem Konzert im vergangenen September, dass diese Debatten nicht nur als piefiger
Lokalkolorit zu verstehen sind, sondern auch über die Stadtgrenzen hinaus
wahrgenommen werden. Sein Eingangsstatement beim Konzert im SO36: ”Das erste Wort, das mir in den Sinn kommt,
wenn ich an Berlin denke, ist Gentrifizierung.” Natürlich ist das völlig
übertreiben, dachte vielen – zumal sich die Diskussionen bisher auf eine
Handvoll Innenstadtbezirke beschränkte. Neben den Ostberliner Sanierungsgebieten
wurden lange Zeit allenfalls noch einige Kreuzberger Nachbarschaften und der
Norden von Neukölln benannt, wenn es um Verdrängungsprognosen ging.
Weiter: http://gentrificationblog.wordpress.com/2010/03/01/berlin-verdrangung-durch-luxuswohnprojekt-in-schoneberg/
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