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termine.politik
„Remember the Dead – Fight for the Living!” - Aufruf zum Workers Memorial Day in Berlin am 28. April PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 22 April 2010

Tode – Verstümmelungen – Krankheiten – Vergiftungen – Burnouts – Psychosen – Suizide… Kapitalismus tötet und zerrüttet jährlich die Existenz von Dutzenden Millionen Menschen. Durch Lohnarbeit werden mehr Menschen getötet und verletzt als in Kriegen.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Alle 15 Sekunden stirbt ein Mensch durch einen Arbeitsunfall (über zwei Millionen im Jahr); über 250 Millionen Menschen erleiden Verletzungen bei der Arbeit; über 150 Millionen entwickeln Berufskrankheiten, fast eine halbe Million wird tödlich vergiftet; die Fälle von Burnout, psychischen Krankheiten und Suiziden aufgrund von Lohnarbeit schießen in die Höhe. Allein in Deutschland sterben drei bis vier Menschen täglich, auf der Arbeit, auf dem Weg dorthin oder an den Spätfolgen von ihr. Täglich ereignen sich hierzulande tausende Arbeitsunfälle.

Während global durch nachholende Industrialisierungsprozesse und durch zunehmende Proletarisierung dieser blutige Trend verschärft wird, ist die Zahl der Arbeitsunfälle in Deutschland zuletzt zurückgegangen. Einfach deshalb, weil durch Krise und Kurzarbeit weniger gearbeitet wurde. Dafür nimmt im Klima des wachsenden Leistungsdrucks die Zahl von lohnarbeitsbedingten Burnouts und Psychosen drastisch zu.

 
1. Mai in Berlin: Neonazis stoppen! PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 15 April 2010

 rash_fr_die_soziale_revolution.jpg

Auch RASH Berlin-Brandenburg unterstützt den Aufruf zur Blockade des Naziaufmarsches offiziell - kommt zahlreich:

Am 1. Mai 2010 wollen Neonazis von NPD und "Kameradschaften" in Berlin marschieren. Bundesweit ist die Mobilisierung besonders für die so genannten "Autonomen Nationalisten" attraktiv. Um den vom Neonazi Sebastian Schmidtke angemeldeten Aufmarsch zu verhindern, setzen Antifa-Gruppen auf ein ähliches, arbeitsteiliges Konzept wie im Februar in Dresden.
Bereits 2009 umzingelten tausende Antifas den Treffpunkt der Neonazis in Berlin-Köpenick, so dass diese sich in die NPD-Zentrale zurück ziehen mussten. Im Jahre 2004, beim letzten größeren Aufmarschversuch am 1. Mai in Berlin, errichteten Antifas Barrikaden im Friedrichshain, so dass der Aufmarsch umkehren musste.

1. Mai 2010 | Berlin | 10 Uhr // www.1-mai-nazifrei.tk | Aufruf

 
17.4.2010: Bundesweiten Demonstration "Selbstverwaltete Zentren erkämpfen" in Erfurt PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 15 April 2010

Während im Keller noch eine Band Soundcheck macht, wird in der ersten Etage die Frage diskutiert wie der Naziaufmarsch am 1. Mai verhindert werden kann. Das Essen ist bald fertig, letzte Getränke werden in die Bar sortiert und langsam trudeln die ersten Gäste ein. So hätten wir das gern – haben wir aber nicht. Wir haben keinen Raum für all dies!

Für Gesellschaftskritik brauchen wir Räume: Räume in denen Nazis keinen Zutritt haben. Räume in denen kein Platz für Diskriminierungen ist. Räume in denen Infoveranstaltungen, Vorträge, Diskussionen und Workshops stattfinden können. Räume für Parties und Konzerte unabhängig von Geldbeutel und Aussehen. Räume, um Essen für alle zu kochen. Räume um gemeinsam Aktionen zu organisieren oder einfach nur rumzuhängen. Räume, um die eigene Kritik zu diskutieren und weiterzuentwickeln.


Weiter: http://haendehoch.blogsport.de/2010/03/25/aufruf-zur-bundesweiten-demonstration-am-17-04-10-um-14-00-uhr-am-bhf-erfurt/

 
8. Mai 2010 München: Aktivitäten gegen Neonaziaufmarsch PDF Drucken E-Mail
Freitag, 09 April 2010

Gegen einen von Philipp Hasselbach angemeldeten neonazistischen "Fackel- und Trommelmarsch" am 65. Jahrestag der militärischen Befreiung vom deutschen Faschismus regt sich in München Widerstand. Nähere Informationen zu den Gegenaktivitäten soll bald das 8mai10-blog bieten.

 
10 Jahre nach Seattle PDF Drucken E-Mail
Montag, 05 April 2010

Veranstaltungen in Berlin am 31. März und 17. April

Strategien und Perspektiven linksradikaler Politik in der globalisierungskritischen Bewegung

 

Viel ist passiert, seit im Herbst 1999 tausende AktivistInnen in Seattle / USA ihren Widerstand gegen den WTO Gipfel auf die Straße trugen und das Treffen massiv behinderten. Weltweit hat seither die sog. “Anti/Alter-Globalisierungsbewegung” ihre Spuren durch die Zeitgeschichte des vergangenen Jahrzehnts gezogen. Die Schüsse in Goeteborg, der Mord an Carlo Giuliani, und die vielen Verletzten und Gefangenen dieser Bewegung sind uns dabei genauso präsent, wie die vielen Momente der Solidarität, gemeinsamer politischer Prozesse und des kollektiven Widerstands, die sie hervorbrachte.

 

Weiter: http://de.indymedia.org/2010/03/276966.shtml

 

 
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