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Donnerstag, 22 April 2010 |
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Tode – Verstümmelungen – Krankheiten – Vergiftungen –
Burnouts – Psychosen – Suizide… Kapitalismus tötet und zerrüttet jährlich die
Existenz von Dutzenden Millionen Menschen. Durch Lohnarbeit werden mehr
Menschen getötet und verletzt als in Kriegen.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Alle 15 Sekunden
stirbt ein Mensch durch einen Arbeitsunfall (über zwei Millionen im Jahr); über
250 Millionen Menschen erleiden Verletzungen bei der Arbeit; über 150 Millionen
entwickeln Berufskrankheiten, fast eine halbe Million wird tödlich vergiftet;
die Fälle von Burnout, psychischen Krankheiten und Suiziden aufgrund von
Lohnarbeit schießen in die Höhe. Allein in Deutschland sterben drei bis vier
Menschen täglich, auf der Arbeit, auf dem Weg dorthin oder an den Spätfolgen
von ihr. Täglich ereignen sich hierzulande tausende Arbeitsunfälle.
Während global durch nachholende Industrialisierungsprozesse
und durch zunehmende Proletarisierung dieser blutige Trend verschärft wird, ist
die Zahl der Arbeitsunfälle in Deutschland zuletzt zurückgegangen. Einfach
deshalb, weil durch Krise und Kurzarbeit weniger gearbeitet wurde. Dafür nimmt
im Klima des wachsenden Leistungsdrucks die Zahl von lohnarbeitsbedingten
Burnouts und Psychosen drastisch zu.
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Donnerstag, 15 April 2010 |
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Auch RASH Berlin-Brandenburg unterstützt den Aufruf zur Blockade des Naziaufmarsches offiziell - kommt zahlreich:
Am 1. Mai 2010 wollen Neonazis von NPD und
"Kameradschaften" in Berlin marschieren. Bundesweit ist die
Mobilisierung besonders für die so genannten "Autonomen
Nationalisten" attraktiv. Um den vom Neonazi Sebastian Schmidtke
angemeldeten Aufmarsch zu verhindern, setzen Antifa-Gruppen auf ein ähliches,
arbeitsteiliges Konzept wie im Februar in Dresden.
Bereits 2009 umzingelten tausende Antifas den Treffpunkt der Neonazis in Berlin-Köpenick, so
dass diese sich in die NPD-Zentrale zurück ziehen mussten. Im Jahre 2004, beim
letzten größeren Aufmarschversuch am 1. Mai in Berlin, errichteten Antifas Barrikaden
im Friedrichshain, so dass der Aufmarsch umkehren musste.
1. Mai 2010 | Berlin | 10 Uhr // www.1-mai-nazifrei.tk
| Aufruf
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Donnerstag, 15 April 2010 |
Während im Keller noch eine Band
Soundcheck macht, wird in der ersten Etage die Frage diskutiert wie
der Naziaufmarsch am 1. Mai verhindert werden kann. Das Essen ist
bald fertig, letzte Getränke werden in die Bar sortiert und langsam
trudeln die ersten Gäste ein. So hätten wir das gern – haben wir
aber nicht. Wir haben keinen Raum für all dies!
Für
Gesellschaftskritik brauchen wir Räume: Räume in denen Nazis keinen
Zutritt haben. Räume in denen kein Platz für Diskriminierungen ist.
Räume in denen Infoveranstaltungen, Vorträge, Diskussionen und
Workshops stattfinden können. Räume für Parties und Konzerte
unabhängig von Geldbeutel und Aussehen. Räume, um Essen für alle
zu kochen. Räume um gemeinsam Aktionen zu organisieren oder einfach
nur rumzuhängen. Räume, um die eigene Kritik zu diskutieren und
weiterzuentwickeln.
Weiter:
http://haendehoch.blogsport.de/2010/03/25/aufruf-zur-bundesweiten-demonstration-am-17-04-10-um-14-00-uhr-am-bhf-erfurt/
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Freitag, 09 April 2010 |
Gegen einen von Philipp Hasselbach angemeldeten neonazistischen
"Fackel- und Trommelmarsch" am 65. Jahrestag der militärischen
Befreiung vom deutschen Faschismus regt sich in München Widerstand. Nähere
Informationen zu den Gegenaktivitäten soll bald das 8mai10-blog bieten.
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Montag, 05 April 2010 |
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Veranstaltungen in Berlin am 31. März und 17. April
Strategien und Perspektiven linksradikaler Politik in der
globalisierungskritischen Bewegung
Viel ist passiert, seit im Herbst 1999 tausende
AktivistInnen in Seattle / USA ihren Widerstand gegen den WTO Gipfel auf die
Straße trugen und das Treffen massiv behinderten. Weltweit hat seither die sog.
“Anti/Alter-Globalisierungsbewegung” ihre Spuren durch die Zeitgeschichte des
vergangenen Jahrzehnts gezogen. Die Schüsse in Goeteborg, der Mord an Carlo
Giuliani, und die vielen Verletzten und Gefangenen dieser Bewegung sind uns
dabei genauso präsent, wie die vielen Momente der Solidarität, gemeinsamer
politischer Prozesse und des kollektiven Widerstands, die sie hervorbrachte.
Weiter: http://de.indymedia.org/2010/03/276966.shtml
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