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theorie
Im Quellcode der Szene PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 24 August 2010

Vorabdruck. »Gentrifidingsbums oder: Eine Stadt für alle«. Kultur als Standortfaktor
Von Christoph Twickel

Stile der Stadt« heißt die Ausstellung in den ehemaligen Räumen des »Forum Altona« an der Großen Bergstraße in Hamburg. Wir schreiben das Jahr 2006, ein paar hundert überwiegend akademische Twenty- bis Fortysomethings schlendern durch die leerstehende Einkaufspassage und schauen sich Raum- und Videoinstallationen an. Die DJs legen elektronische Musik auf, man trinkt Bier und Bionade aus Flaschen, steht herum oder benutzt die im Raum verteilten Sitzquader. Ein in deutschen Großstädten eingespieltes Off-Kultur-Szenario. Ein paar hundert Meter weiter, im Stadtteil Ottensen, hat die Gentrifizierung längst dafür gesorgt, daß das alternative Milieu der Achtziger einem Branchenmix aus Feinkostläden, Biosupermärkten, Kinderboutiquen, Friseuren und kleinen, feinen Bistros gewichen ist. Hier aber ist es anders. Die Große Bergstraße in Altona ist die wohl letzte Flaniermeile der westlichen inneren Stadt, auf der noch nicht junge Eltern mit Boogaboo-Kinderwagen, Latte-Macchiato-Szenevolk oder ältere Gutverdiener das Straßenbild prägen.

Weiter: www.jungewelt.de/2010/08-23/046.php

 
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Dienstag, 24 August 2010

Vorabdruck. »Gentrifidingsbums oder: Eine Stadt für alle«. Kultur als Standortfaktor

Von Christoph Twickel

 

Stile der Stadt« heißt die Ausstellung in den ehemaligen Räumen des »Forum Altona« an der Großen Bergstraße in Hamburg. Wir schreiben das Jahr 2006, ein paar hundert überwiegend akademische Twenty- bis Fortysomethings schlendern durch die leerstehende Einkaufspassage und schauen sich Raum- und Videoinstallationen an. Die DJs legen elektronische Musik auf, man trinkt Bier und Bionade aus Flaschen, steht herum oder benutzt die im Raum verteilten Sitzquader. Ein in deutschen Großstädten eingespieltes Off-Kultur-Szenario. Ein paar hundert Meter weiter, im Stadtteil Ottensen, hat die Gentrifizierung längst dafür gesorgt, daß das alternative Milieu der Achtziger einem Branchenmix aus Feinkostläden, Biosupermärkten, Kinderboutiquen, Friseuren und kleinen, feinen Bistros gewichen ist. Hier aber ist es anders. Die Große Bergstraße in Altona ist die wohl letzte Flaniermeile der westlichen inneren Stadt, auf der noch nicht junge Eltern mit Boogaboo-Kinderwagen, Latte-Macchiato-Szenevolk oder ältere Gutverdiener das Straßenbild prägen.

 

Weiter: www.jungewelt.de/2010/08-23/046.php

 
Auswertung 8. Mai Tempelhof PDF Drucken E-Mail
Samstag, 31 Juli 2010

Am 8. Mai fand der Aktionstag "Nehmen wir uns die Stadt zurück" von Reclaim Tempelhof statt.

Reclaim Tempelhof Vorbereitung


Vielen Menschen wußten über den 8. Mai und die "Eröffnung" des Tempelhofer Feldes Bescheid. Es gab auch viel Unterstützung von anderen Berliner Gruppen und Initiativen. Vielen Dank auch an Geigerzähler. Des Weiteren hatten wir auch das Gefühl, dass die Mobilisierung „gut“ geklappt hat.


Weiter: http://de.indymedia.org/2010/05/281124.shtml

 
Abschluss der Kampagne "65 Jahre Befreiung" PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 29 Juli 2010

Die Kampagne „65 Jahre Befreiung vom deutschen Faschismus“ endete am 8. Mai 2010. In der Zeit zwischen dem 1. Januar und dem 8. Mai 2010 wurden in ganz Mecklenburg-Vorpommern und der Bundesrepublik tausende Broschüren und Flugblätter sowie Plakate und Aufkleber verteilt. Viele Gespräche sowohl mit Zeugen aus der Zeit des Nationalsozialismus als auch mit jüngeren Menschen aus der Gegenwart sorgten für neue Impulse, Denkanstöße, Ideen und sogar Freundschaften.


Weiter: http://de.indymedia.org/2010/05/280920.shtml

 
1. Mai: Schanze, Krawalle und Solidarität PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 29 Juli 2010

»Einem System, das am Arsch ist, kann man ruhig auch mal in den Arsch treten!« (Schorsch Kamerun, Goldene Zitronen)

Eine Stellungnahme aus den Untiefen der Roten Flora zu den Ereignissen am 1. Mai. Nach den Auseinandersetzungen vom 1. Mai im Hamburger Schanzenviertel ist in den lokalen Medien die übliche Diskussion um entpolitisierte Jugendgewalt entstanden. In dieser Gemengelage wurden auch Anwohner_innen und Geschäftsleute zitiert und als authentische Stimme des Schanzenviertels präsentiert. Inzwischen wird mit Fahndungsfotos nach Jugendlichen gefahndet, die eine Flasche Sekt aus der zertruemmerten Rossmann Filiale geschleppt haben. In den Medien werden teilweise hohe Strafen angedroht.


Weiter: http://de.indymedia.org/2010/05/280630.shtml

 
Nachtrag: Krisendemo-Auswertung Berlin PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 29 Juli 2010

 Nachbetrachtung der Krisendemo von der Gruppe T.O.P. Berlin:

Knapp 20.000 Menschen artikulierten in Berlin am 12. Juni 2010 unter dem Motto “Die Krise heißt Kapitalismus” ihren Unmut und Ärger über die staatlichen Regulations- und Zwangsformen, den kapitalistischen Normalvollzug auch in seiner Krise am Leben zu erhalten. Über 1000 Menschen fanden sich unter dem Motto „Show An Undead Sytem How to Die!“ im Antikapitalistischen Block ein, um zu demonstrieren. Im Vorfeld beteiligten sich bereits am 5. Juni über 200 Menschen an dem Berliner Workshoptag “We Love The Crisis!”, um über Ursachen und Gestalt der Krise zu diskutieren.


Anzumerken bleibt, dass die Berliner Polizei auf der Krisendemo ihren ganz persönlichen Umverteilungskampf der Fahnen und Transparente vom Antikapitalistischen Block in ihre Aservatenkammer mit äußerster Brutalität austrug. Scheinbar fürchteten die BeamtInnen, die aktuellen Sparmaßnahmen könnten bis weit in die Stoffbestände der Berliner Polizei hineinreichen. Anders lassen sich kaum die Tritte zu Kopf und Körper von Demonstrations-teilnehmerinnen, das Zusammenschlagen von Festgenommenen oder die gezielten Hiebe auf Nasenbeine wegen ein paar Meter Stoff erklären. Umso mehr erfreut es uns, dass es den Teilnehmer_innen des Antikapitalistischen Blocks gelang, diesen bis zum Ende der Demonstration gegen die immer wieder stattfindenden Angriffe und Isolierungsversuche der Polizei durchzusetzen.


Weiter: http://de.indymedia.org/2010/07/286933.shtml

 

 

 

 
Extrem statt radikal PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 13 Mai 2010

Die antifaschistische Ideologie der gegenwärtigen deutschen Linken blockiert eine emanzipatorische Perspektive. Notwendig wäre ein Blick auf den permanenten Ausnahmezustand des Kapitalismus.


Weiter: http://jungle-world.com/artikel/2010/17/40831.html

 
Kampf dem patriarchalen Kapitalismus! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 12 Mai 2010

In den letzten Jahrzehnten ist das Bewusstsein für die herrschenden patriarchalen Strukturen extrem gesunken – auch in der radikalen Linken. Antisexistische und feministische Ansätze werden oft als „reformistisch“ abqualifiziert und ganz oder zumindest teilweise einem bürgerlichen Bereich überlassen. Gab es in den 1980er Jahren noch ein breites Spektrum an systemantagonistischen Gruppen, die die patriarchale Gesellschaft grundsätzlich in Frage stellten und sich für eine umfassende Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen einsetzten, so konnten manche der Forderungen gezielt in das kapitalistische System integriert werden. Die Einführung von zwar machtlosen, aber symbolisch aktiven Institutionen wie Frauenbeauftragten oder Frauenförderprogrammen in bestimmten Wirtschaftsbereichen konnte die reformistische bürgerliche Frauenbewegung stückweise mit der sexistischen Gesamtgesellschaft versöhnen.

 

Weiter: http://de.indymedia.org/2010/04/279200.shtml

 
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