Kategorie: Demo Veröffentlichungsdatum
28.1.: Herrfurthplatz (Neukölln) 16.00 Uhr
Immer wieder werden wir durch kleine Randnotizen in der Zeitung an das Machtmonopol des Staates erinnert; in drei Sätzen zusammengefasste Pressemeldungen der Polizei über einen ihrer tödlichen Einsätze.
Manchmal findet tödliche Polizeigewalt ein Echo in der autonomen Szene und selten genug gelingt es in der Gesellschaft ein unbehagliches Fragezeichen zu hinterlassen.
In letzter Zeit wurden allerdings vermehrt Menschen von der Polizei getötet, die nicht völlig vereinzelt lebten. Vor allem durch ihr soziales Umfeld entstanden Ansätze von Widerstand, z.B. in den Fällen von Oury Jalloh, Dennis J. oder Slieman Hamade.
Nun veranstalten Behörden, Regierungsvertreter, Politiker und Firmen zwei Kongresse in Berlin, die das staatliche Morden perfektionieren sollen.
Zuerst vom 31. Januar bis 2. Februar 2012 die “International Urban Operations Conference“.
Auf dieser Konferenz sollen Erfahrungen aus militärischer und paramilitärischer Aufstandsbekämpfung in Kriegsgebieten ausgewertet und weiterentwickelt werden. Die Veranstalter gehen davon aus, dass sich Szenarien aus städtischen Konflikten in Kabul, Bagdad oder Mogadischu auch in Europa ereignen können.
Danach findet vom 14. bis 15. Februar 2012 der 15. Internationale Polizeikongress statt. Hier wird seit Jahren an einer Koordinierung von Polizeibehörden und Sicherheitsfirmen gearbeitet, die sich auf Grund ihrer Gefährdungsanalysen ständig weiter vernetzen.
Demonstration am
Samstag, 28. Januar 2012 um 16.00 Uhr
Herrfurthplatz - Berlin Neukölln (U8 Boddinstr.)
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. Januar 2012 09:19
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Kategorie: Demo Veröffentlichungsdatum
Was sich in Deutschland abspielt, ist unerträglich. Dreizehn Jahre lang konnten drei Thüringer Nazis ungestört durch die Republik reisen, Banken überfallen, Sprengstoff-Attentate verüben und Menschen ermorden. Ihre Opfer waren Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und die Polizistin Michèle Kiesewetter. Die Morde der Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) wurden nur durch einen Zufallsfund nach dem Tod der beiden Nazis Böhnhardt und Mundlos im November 2011 aufgedeckt. Seitdem erfährt die Öffentlichkeit stückchenweise grauenhafte Details über die gezielte Hinrichtung von Migranten in ihren Geschäften, eine Nagelbombe in Köln-Mülheim und andere Anschläge eines Netzwerkes, von dem bisher nicht einmal abzusehen ist, wer ihm außer Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt noch angehört. Das ganze Ausmaß des Terrors ist noch nicht ersichtlich – möglicherweise steckt die Gruppe auch hinter einer Serie von Brandanschlägen in Völklingen und einem antisemitischen Bombenanschlag in Düsseldorf-Wehrhahn.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. Januar 2012 11:00
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Kategorie: Scortesi/03Nuller Veröffentlichungsdatum
Am kommenden Sonnabend erwartet unsere Mannschaft im Saarbrücker Ludwigsparkstadion ein äußerst schweres Auswärtsspiel. Die ambitionierten Gastgeber haben alle Chancen das selbst gesteckte Saisonziel - Aufstieg in die 2. Bundesliga - zu erreichen, leisteten sich zuletzt aber beim 0:1 in Chemnitz und beim 1:1 in Jena überraschende Punktverluste. Umso motivierter dürfte die Luginger Elf in die Partie gegen unsere Nulldreier gehen.
..:: zum Vorbericht ::..
Anstoß im Ludwigsparkstadion in Saarbrücken ist um 14 Uhr.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, 28. Januar 2012 11:00
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Kategorie: Demo Veröffentlichungsdatum
Staatliche Unterstützung für Nazis beeden - Verfassungsschutz auflösen - Nazi-Aufmarsch in Dresden verhindern!
DEMONSTRATION / 28.01.2012 / FRANKFURT AM MAIN / KAISERSACK-HBF / 14H
Uns alle hat die rassistische Mordserie des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) erschüttert und zutiefst empört. Doch leider ist klar, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist: In den letzten 20 Jahren sind mindestens 182 Menschen von Nazis ermordet worden. Polizei und Justiz versuchen dabei fast immer den politischen Charakter dieser Taten zu leugnen und sie zu relativieren. Der Verfassungsschutz, unter anderem von ehemaligen Gestapo-Offizieren aufgebaut, trägt seit Jahren durch die Bezahlung von V-Leuten zur Finanzierung von Neonaziorganisationen bei. So hat allein die Thüringer Naziszene, aus der die „NSU“ hervorgegangen ist, über die Jahre hinweg mehrere hunderttausend Euro erhalten.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. Januar 2012 10:55
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Kategorie: Antifa Veröffentlichungsdatum
Am 28.01.2012 wollen die "Freien Nationalisten Salzland" in Aschersleben (Sachsen-Anhalt) unter dem Motto "Volkstod stoppen" demonstrieren. Die Organisatoren um Frank Mühlbach (Aschersleben), Thomas Knochenhauer (Aschersleben) und Thorsten Fleischmann (NPD Halberstadt) werden dabei vom Halberstädter Rechtsanwalt Klaus Laßmann, welcher schon des Öfteren Neonazis Rechtsbeistand leistete unterstützt.
Die fehlende Kompetenz macht sich schon auf der Mobilisierungsseite bemerkbar. Von anderen Neonazi-Websites zusammenkopierte Texte, wie beispielsweise der Aufruf, sowie grammatikalische Gemetzel an anderen Stellen, lassen die Seite nicht gerade seriös erscheinen. In rechten Online-Foren ernten Mühlbach und Co. hauptsächlich Kritik von anderen Kameraden, welche ihnen sogar teilweise raten, die Demonstration abzusagen und sich Unterstützung von erfahreneren Neonazis zu holen. Es ist nicht das erste Mal, dass auch der Halberstädter "NPD-Ortsbereichvorsitzende" Fleischmann an der Organisation einer Demonstration beteiligt ist.
Zuletzt aktualisiert am Montag, 23. Januar 2012 21:48
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Kategorie: Infoveranstaltung Veröffentlichungsdatum
Datum: 04. Februar 2012
Uhrzeit: 21:00 Uhr
Ort: la datscha
Kategorien: Party, Infoveranstaltung
21 Uhr Infoveranstaltung
23 Uhr Musik aus der Konserve
Infoveranstaltung: "Jugoslawien 20 Jahren nach dem Krieg: zwischen Nationalismus und Neoliberalismus"
Balkan war kein – wie schon G.W.F. Hegel bemerkt hat – Raum des Glücks. Vor 20 Jahren mit dem Kriegsanfang, wurde das noch einmal bestätigt. Wie ist die Situation im post-Jugoslawischen Raum heute?Transitionsgesellschaften zwischen Nationalismus und Neoliberalismus. Teufelskreis von “Transitionsprozess” am Rand Europas. Konkret wird sich der Referent mit rechten-und rechtsradikalen Strukturen in Ex-Jugoslawien, von Nazis bis zu katholischer Kirche, und antifaschistischer Gegenwehr auseinandersetzen.
Die Kampagne Solidarnost versucht, mit verschiedenen Veranstaltungen über die Situation in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens zu informieren. Sie wurde als Reaktion auf die Umstände, mit denen Antifaschist_innen aus der Region konfrontiert sind, ins Leben gerufen. Aggressiver Nationalismus und religiöser Fundamentalismus verstärken die vorhandenen Diskriminierungsformen wie Homophobie, Chauvinismus und Rassismus. Emanzipierte Strukturen haben es schwer unter diesen Umständen
gesellschaftlichen Einfluss zu gewinnen. Mit der Kampagne wollen wir auf diese Zustände aufmerksam machen und die Aktivist_innen vor Ort unterstützen.
Wir freuen uns auf euch. Im Anschluss schwingen wir solidarisch die Tanzbeine mit
80er / all time favourites [Djane Manja]
Balkanbeats [ASCULTA]
Mehr Infos: http://solidarnost.tk/
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 26. Januar 2012 23:32
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Kategorie: Demo Veröffentlichungsdatum
Im kommenden Februar jährt sich zum 17. mal der Todestag Horst Pulter´s – am Sonntag, den 05.02.1995 wurde der damals 65-jährige Obdachlose im Velberter Herminghauspark von sieben Neonazis zunächst als »Penner« und »Scheißjude« verhöhnt, zusammengeschlagen und später getötet. Im dritten Jahr in Folge gedenken wir nun diesem Opfer rechter Gewalt und sozialer
Ausgrenzung.
Zwar erkennt der zuständige Staatsanwalt damals eine „rechtsradikale, menschenverachtende Gesinnung“ der Täter, doch Polizei und Politik verschweigen diese Tatsachen bis heute. (mehr…)
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 03. Januar 2012 11:37
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Kategorie: Nighter Veröffentlichungsdatum
Killer Rocksteady + Heavy Reggae with a touch of Ska by Rudewoi and The Rhythm Ruler
Sa., 04.02. – 22:00 Uhr, im Monarch, Skalitzer Str. 134, Berlin-Kreuzberg
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. Januar 2012 10:53
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Kategorie: Demo Veröffentlichungsdatum
In der Region Aachen ist seit einigen Jahren ein verstärktes Auftreten der militanten extremen Rechten zu beobachten. Hauptakteure sind die Kameradschaft Aachener Land (KAL) und die NPD, inhaltlich und personell ineinander verzahnt. Bei beiden handelt es sich um Organisationen, die den NS-Faschismus verherrlichen, faschistische und rassistische Menschenbilder propagieren und Menschen bekämpfen, die entweder nicht in ihr rassistisches Weltbild passen oder die sie als politische Gegner_innen wahrnehmen. Letztere reichen von Antifa-Aktivist_innen bis hin zu Sozialdemokrat_innen. Wie weit Neonazis für ihre menschenverachtenden Ziele gehen, lässt sich zum Beispiel an den Morden der NSU sehen. Die Dimension rechter Gewalt geht allerdings weit darüber hinaus und wird vom Großteil der Medien oftmals nur am Rande behandelt: seit 1990 wurden mehr als 180 Menschen in Deutschland aufgrund von rassistischen und faschistischen Einstellungen getötet.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. Januar 2012 10:57
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