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[Brandenburg a.d.H] Proteste gegen Kundgebung von „Gefangenenhilfe“, NPD, JN, III. Weg und Freie Kräfte

In Brandenburg an der Havel sind heute Nachmittag ungefähr 80 Neonazis aus Gefangenenhilfe, NPD, JN, III. Weg und Freien Kräften aufmarschiert. Ungefähr 100 Menschen protestierten dagegen. Fotos Ungefähr 100 Menschen haben heute Nachmittag auf dem Neustädtischen Markt in Brandenburg an der Havel gegen eine Kundgebung von 80 Neonazis protestiert.

Zu den Protesten hatte u.a. die städtische „Koordinierungsgruppe für Demokratie und Toleranz“ unter dem Motto: „Für ein tolerantes und weltoffenes Brandenburg“ aufgerufen und diesbezüglich ebenfalls eine Kundgebung angemeldet (1.). Diesem Aufruf folgten ungefähr 50 Personen der Brandenburger Zivilgesellschaft, hauptsächlich aus SPD und CDU, darunter auch die Oberbürgermeisterin der Stadt, Dietlind Tiemann.
Außerdem rief die linksjugend[`solid] Brandenburg an der Havel im sozialen Netzwerk unter dem Motto „Seid bunt, seid laut, seid kreativ!“ ebenfalls zu Protestaktionen auf (2.). Diesem Aufruf waren ungefähr 20 Jugendliche gefolgt, die mit Protesttransparenten und Trillerpfeifen versuchten, die neonazistische Veranstaltung zu stören. Weiterhin schlossen sich noch ungefähr 30 bis 40 Passanten den Protesten an, so dass ungefähr 100 Menschen gegen die Neonazis protestierten.

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Zuletzt aktualisiert am Montag, 27. Oktober 2014 17:00

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Erlebnisbericht aus Lübbenau – NPD griff Gegendemonstranten an

RASH BB in LübbenauIm Rah­men der der­zei­ti­gen R.A.S.H. – Bran­den­burg Tour zu den Land­tags­wah­len 2014 ent­schie­den wir uns spon­tan Anti­fa­schis­mus auf die Straße zu tra­gen und mach­ten einen Zwi­schen­stopp in Lüb­benau, wo heute eine NPD-Wahlkampfveranstaltung statt­fand. Einige Tage zuvor beschmier­ten Unbe­kannte den Bahn­hof in Lüb­benau mit Hacken­kreu­zen und anti­se­mi­ti­schen Paro­len.

Vor dem Ein­kaufs­zen­trum in der Otto-Grothewohl-Straße posi­tio­nier­ten sich auf der Kund­ge­bung ca. 10 NPD-MitgliederInnen und einige Sym­pa­thie­san­tIn­nen aus dem nahe­lie­gen­den Wohn­ge­biet. Die NPD schwang ras­sis­ti­sche Reden, die kaum zu ver­ste­hen waren, weil der Sound über­steu­ert war. Außer­dem wurde die NPD-Kundgebung von einem bür­ger­li­chen Pro­test von 150 Per­so­nen beglei­tet. Gegen­über pro­tes­tier­ten selbst die Bau­ar­bei­ter auf dem Gerüst mit selbst ange­brach­ten Trans­pa­ren­ten gegen das neo­na­zis­ti­sche Treiben.

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Zuletzt aktualisiert am Montag, 15. September 2014 14:34

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Die bayerische Neonaziszene verliert einen führenden Kopf

Die bayerische Neonaziszene gehört zu den aktivsten und militantesten Neonaziszenen Deutschlands. Bundesweit bekannt vor allem für ihre Anti-Antifa Tätigkeiten. Nun verliert die Szene einen ihrer wichtigsten Köpfe: Der führende Aktivist Matthias Fischer verlässt Bayern und kehrt zurück nach Brandenburg.

Wenn der Name Matthias Fischer auftaucht, sind rechte Aktivitäten nicht weit. Seit den 1990er Jahren betätigt  sich der geborene Brandenburger in der bayerischen Neonaziszene. Schon Anfang der 2000er Jahre zählte Fischer zu den richtungsweisenden Aktivisten in der Nazigruppe „Nationalisten Nürnberg“. Als kurze Zeit später die „Fränkische Aktionsfront“ (FAF) gegründet wurde, war er in deren Führungsriege aktiv und trat als Verantwortlicher für die eigene Publikation „ Landser“ auf. Nach dem Verbot der FAF fungierte er als Kreisvorsitzender der Fürther NPD und war Beisitzer im Vorstand der bayerischen NPD. Auch in der Kommunalpolitik verscuhte Fischer Fuß zu fassen. Als Spitzenkandidat der NPD und der „Bürgerinitiative Soziales Fürth“ (BiSF) wollte er 2008 und 2014 ein Stadtratsmandat ergattern, scheiterte aber an dem breiten Widerstand der Fürther Antifaschisten. Nach internen Streitereien gründete er zusammen mit anderen FAF- Kadern das „Freie Netz Süd“ (FNS), welches Anfang des Jahres in der Nazipartei „Der dritte Weg“ (DIIIW) aufging.

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Zuletzt aktualisiert am Montag, 14. Juli 2014 13:39

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Hinter den Kulissen - Antifaschistische Recherche-Zeitschrift für Brandenburg erschienen

„Der Blick „Hinter die Kulissen“ macht uns bewusst, wie Neonazis und ihre Strukturen funktionieren und ist Grundlage antifaschistischer Intervention.“ Die neue Broschüre über „Hinter- und Vordergründe der brandenburgischen Neonaziszene“ versucht, die in den letzten Jahren erschienenen Artikel, Flyer und Broschüren zu ergänzen und einen intensiven Ein- und Überblick in neonazistische Strukturen und rechte Lebenswelten im gesamten Land Brandenburg zu geben.

Die „Hinter Den Kulissen“ soll dabei als Grundlage für alle Menschen dienlich sein, die sich in Brandenburg und darüber hinaus aktiv gegen Neonazis und rechtes Denken einsetzen. Insbesondere im Hinblick auf die kommenden Wahlen im Jahr 2014 bietet die Zeitschrift Rechercheergebnisse über zentrale Akteur_innen märkischer Neonazistrukturen. Die Analyse rechter Aktions-, Ausdrucks- und Agitationsformen bieten eine Unterstützung für die Arbeit gegen Neonazis.

Die 85-seitige Broschüre gliedert sich in einen Teil für brandenburgweit gültige Problemaufrisse sowie in regionale Schwerpunkte, in denen die lokalen Strukturen der neonazistischen Szene beleuchtet werden. Weiterhin gliedert sie sich in Themenbereiche, in denen die Autor_innen mit gängigen Vorstellungen der „Extremismustheorie“ sowie einem untauglichen Begriff der „Toleranz“ brechen wollen. Außerdem untersucht ein Abschnitt antifaschistische Intervention – „Was ist der Ansatz von Antifagruppen“, „Recherche als Grundlage von Antifa-Intervention“ und ein Artikel über die erfolgreiche Übernahme der Aktionsform „Sitzblockade“ in märkischen Kleinstädten nehmen auch die Arbeit der brandenburgischen Antifa-Szene ins Blickfeld.

Antifaschistisches Autor_innenkollektiv Brandenburg

Brandenburg, Juli 2013


Die Papierausgabe der „Hinter den Kulissen“ findet sich kostenlos in vielen linken Buch- und Infoläden, Kneipen, Veranstaltungsorten und Projekten in Berlin und Brandenburg.

Bei Rückfragen, Informationen und Kritik: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hier können die aktuelle, sowie die alten Ausgaben der "Hinter den Kulissen" heruntergeladen werden (gehostet bei anonfiles.com):

"Hinter den Kulissen" #1 1994 https://anonfiles.com/file/65c6f9a2cdd6efc739b1785a56ced864

"Hinter den Kulissen" #2 1999 https://anonfiles.com/file/074eb1a6706126545eaa737845e6d2e0

"Hinter den Kulissen" #3 2013 https://anonfiles.com/file/f04753b8b2f72cebd88c49486beff3c4

Zuletzt aktualisiert am Montag, 23. Dezember 2013 14:18

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Das wahre Ausmaß anerkennen und den Opfern ein Gesicht geben

Opferperspektive veröffentlicht neue Webseite über Todesopfer rechter Gewalt in Brandenburg

Zum 23. Todestag Amadeu Antonios veröffentlicht der Verein Opferperspektive die Webseite www.todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de, um eine Auseinandersetzung über rechte Gewalt anzuregen, die die Opfer in den Mittelpunkt stellt und zur Neubewertung bisher nicht offiziell anerkannter politischer Tatmotive beizutragen.

Amadeu Antonio wurde am 6. Dezember 1990 in Eberswalde von Skinheads erschlagen. Er war das zweite von mindestens 28 Todesopfern rechter Gewalt im Bundesland Brandenburg. Die neue Webseite ist ein Beitrag zur Aufarbeitung der rechten Gewalt im Nachwende-Deutschland. Alle öffentlich verfügbaren Informationen über die 28 bisher bekannten Todesopfer in Brandenburg werden gebündelt dargestellt. 19 von ihnen wurden bisher offiziell nicht als Opfer rechter Gewalt anerkannt. Auf der Webseite werden Gründe für Ermittlungsfehler und juristische Fehleinschätzungen benannt und die Debatte um die Anerkennung politischer Tatmotive dargestellt. Außerdem wird auf lokale Gedenkinitiativen und positive Beispiele aus anderen Bundesländern hingewiesen.

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Zuletzt aktualisiert am Montag, 09. Dezember 2013 14:33

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Antifa heißt (auch) Feminismus!

Antifa heißt (auch) Feminismus!Feministische Antifa oder Frauen-Antifa Gruppen entstanden in den frühen 1990er Jahren, meist als Reaktion auf einen fortgesetzten Sexismus in männlich dominierten Antifa-Zusammenhängen. Heute gibt es nur noch wenige solcher Fantifa-Gruppen und auch in der antifaschistischen „Geschichtsschreibung“ spielen sie kaum eine Rolle. Das Buch „Fantifa. Feministische Perspektiven antifaschistischer Politik“ will das ändern. Es geht den Spuren nach, lässt Aktivistinnen zu Wort kommen, beleuchtet aktuelle feministische Antifa-Arbeit, erläutert inhaltliche Schwerpunkte, fragt nach, was aus Fantifa-Gruppen wurde, eröffnet einen Blick auf die Möglichkeiten männlicher antisexistischer Handlungsräume und diskutiert die fortgesetzte Notwendigkeit feministischer Perspektiven in antifaschistischer Politik.

Interviews mit Aktivistinnen werden ausführlich durch das Herausgeber_innenkollektiv eingeführt und durch Originaldokumente illustriert. Die vergangenen und aktuellen Debatten um Feminismus, Antisexismus und Antifaschismus sollen so zusammengebracht werden. Das Buch richtet sich an Aktivist_innen, Einsteiger_innen und Interessierte. Ihr könnt das Buch entweder direkt bei edition assemblage oder bei der Buchhandlung bzw. dem Infoladen eures Vertrauens bestellen.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 12. Mai 2013 07:06

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Umfangreiche Recherchebroschüre für Berlin-Brandenburg erschienen

Umfangreiche Recherchebroschüre für Berlin-Brandenburg erschienenKürzlich wurde erneute eine Ausgabe der Berlin-Brandenburger Antifa-Recherche-Publikation "Fight Back" veröffentlicht. Nun gibt es sie auch online und kann auch hier (PDF, 10 MB) heruntergeladen werden. Die Fight Back portraitiert seit 2001 die Neonaziszene und rechte Aktivitäten und Entwicklungen - zu Beginn nur in Form einiger Spotlights aus Berlin, gibt die mittlerweile fünfte Ausgabe auf über hundert Seiten, mit über 850 Namen und über 700 Fotos einen guten Überblick über die Region Berlin-Brandenburg. Neben Bezirks- und Regionalberichten wird auf einzelne Gruppierungen, Aktions- und Themenschwerpunkte detailierter eingegangen. Darüberhinaus werden notorische, wie auch unbekanntere Lokalitäten und Personen der Szene vorgestellt – letztere erstmalig in einem übersichtlichen Personenlexikon.

In einem Redaktionstext stellt sich das Projekt einem Rückblick und reißt ein paar Fragen an: Was hat die Fight Back in den letzten Jahren erreicht? Trägt Recherchearbeit tatsächlich dazu bei, den Nazismus real einzuschränken? Wurden die Erkenntnisse konsequent in die Praxis umgesetzt? Was sind aktuelle Fragen und Probleme linksradikaler antifaschistischer Praxis? Als Motivation geben die Macher*innen an, dass es ihnen darum geht, "den größtmöglichen Druck auf die Neonaziszene und auf jeden Einzelnen von ihnen auszuüben. Der Name dieses Projekts ist schon immer wörtlich gemeint."

Weitere Infos und Kontaktmöglichkeit unter www.antifa-berlin.info/recherche

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 12. Mai 2013 07:04

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182 Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt seit 1990

siempre aufkleber ivan

Todesopferliste aktualisiert: Seit 1990 wurden in Deutschland 182 Menschen Opfer rechtsextremer oder rassistischer Gewalt. Die rassistische Mordeserie von 2000 bis 2007 zeigt einen würdelosen Umgang der staatlichen Behörden mit rechtsextremer Gewalt.

Seit der Wiedervereinigung im Oktober 1990 bis Ende 2011 sind nach Recherchen der MUT-Redaktion und des Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung 182 Menschen durch die Folgen menschenfeindlicher Gewalt ums Leben gekommen. Oft waren die Täterinnen und Täter in rechtsextremen Gruppen organisiert und sind mit ihrer Tat einer rassistischen, homophoben und/oder obdachlosenfeindlichen Gesinnung gefolgt. Oft genug hatten sie aber auch keinen offensichtlichen rechtsextremen Hintergrund, sondern handelten auf Grundlage eines diffusen rechten Weltbilds. Aufnahme in diese Liste fanden alle Mordfälle, die nach gründlicher Sichtung der Quellen aus rechtsextremen und rassistischen Motiven erfolgten oder wenn plausible Anhaltspunkte für diese Annahme bestehen. Dazu kommen solche, in denen Täterinnen und Täter nachweislich einem entsprechend eingestellten Milieu zuzurechnen sind und ein anderes Tatmotiv nicht erkennbar ist.

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Presseschau (16.11.2011) zu der Naziterrorserie: Das Gesicht des braunen TerrorsBrüder im GeisteVerfassungsschützer im ZwielichtAufgeregter Aufgalopp der Polit-AufklärerMannichl hofft auf AufklärungNazi-Mordserie: V-Leute geraten ins VisierVerdächtiger Verfassungsschützer sammelte Nazi-SchriftenNiedersachsen räumt schwere Fehler einFriedrich will zentrale Neonazi-DateiNeonazis hatten auch Politiker im VisierInnenminister Friedrich plant Zentralregister für NeonazisMord unter AufsichtPlante Terrorgruppe Angriffe auf Politiker?Ist der Verfassungsschutz in die Mordserie verwickelt?Thüringer Minister attackiert ErmittlerRegierung will Kräfte gegen Neonazis bündelnVerdacht gegen fünften Mann"Erschreckende Einblicke"Nazi-Terror: Geheimdienst war dabeiGegen Terror hilft Polemik nichtNeonazi-Trio: Spur führt nach Brandenburg

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 01. Dezember 2011 15:37

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